Nein zu Darmkrebs

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Körpergewicht im Normalbereich halten

Wer gesund lebt, fühlt sich nicht nur wohler, sondern senkt auch das Risiko einer Darmkrebserkrankung.

Ausgewogene Ernährung und ein gesundes Körpergewicht sind gute Voraussetzungen, um das Risiko einer Darmkrebserkrankung zu senken. Zur Beurteilung des Körpergewichts wird der Body Mass Index (BMI) eingesetzt. Der BMI berücksichtigt neben dem Körpergewicht auch die Körpergrösse. Ein Wert zwischen 18,5 und 25 gilt als Idealgewicht. Da der BMI aber die Statur, das Geschlecht und das Verhältnis zwischen Muskel- & Fettgewebe nicht berücksichtigt, ist der BMI lediglich ein grober Richtwert.

Mit dem BMI-Rechner haben Sie die Möglichkeit, Ihren BMI zu ermitteln.

Geringer Alkoholkonsum

Für viele Menschen gehören alkoholische Getränke zu einem Apéro oder einem feinen Essen dazu. Doch gilt es, die Grenzen zu kennen und diese auch einzuhalten. Denn viele Studien belegen, dass schon kleine Mengen das Risiko für eine Darmkrebserkrankung steigern.

Der Gesundheit zuliebe empfiehlt es sich, den Alkoholkonsum gering zu halten, regelmässig alkoholfreie Tage einzulegen und alkoholfreie Getränke zu bevorzugen:

  • Männer sollten nicht mehr als 20 Gramm Alkohol pro Tag zu sich nehmen; das entspricht 0,6 Liter Bier, 0,2 Liter Wein oder 4cl Schnaps.

  • Frauen sollten nicht mehr als 10 Gramm Alkohol am Tag zu sich nehmen; das entspricht in etwa 0,1 Liter Wein, 0,3 Liter Bier oder 2 cl Schnaps.

Bei diesen Mengen handelt es sich um Richtwerte für den maximalen Alkoholkonsum. Personen, die weniger oder keinen Alkohol trinken, sollten ihren Alkoholkonsum deshalb nicht steigern. 

Gesundheitstipp der Woche

Trinken, trinken, trinken, aber nicht das Falsche. Der menschliche Körper besteht zu 60-70% aus Wasser. Im Alter nimmt der Anteil ab. Wasser ist der Hauptbestandteil des menschlichen Organismus. Es transportiert Nahrungsbestandteile und lebensnotwendige Sauerstoffe zu den Körperzellen. Trinken Sie nicht übermässig Alkohol oder Süssgetränke, sondern vermehrt Wasser oder ungesüssten Tee.

Tipp: Stossen Sie als Alternative einmal mit einem Frucht-Smoothie oder attraktiven Gemüsesaftkombinationen an oder trinken Sie zu jedem Glas Alkohol bewusst ein Glas Wasser. 

Ausgewogene Ernährung

Im Schnitt durchlaufen in unserem Leben 30 Tonnen Nahrung und über 50‘000 Liter Flüssigkeit den Darm. Grund genug darauf zu achten, was wir unserem Darm zuführen.

Viel Gemüse und Früchte gehören auf jeden Speisplan, das Optimum sind fünf Portionen pro Tag. Sie überzeugen mit einem hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen, einer geringen Energiedichte und können einen Beitrag zur Darmkrebsvorsorge bieten. Im Schnitt essen die Schweizer über 50 Kilogramm Fleisch pro Jahr, hauptsächlich rotes Fleisch. Spitzenreiter ist Schweinefleisch, gefolgt von Rindfleisch und Geflügel. Der Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch sollte allerdings tief gehalten werden: Die empfohlene Obergrenze liegt bei 500 g rotem Fleisch pro Woche. Dafür ist eine faserreiche Ernährung mit Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten sehr wichtig. Sie regt die Darmtätigkeit an und unterstützt eine gesunde Darmflora.

BMI-Rechner

Der Body-Mass-Index (BMI) bewertet das Körpergewicht in Relation zur Körpergrösse. Der BMI ist ein grober Richtwert, da die Statur, das Geschlecht und das Verhältnis zwischen Muskel- und Fettgewebe nicht berücksichtigt werden. Der BMI bietet Ihnen aber einen groben Anhaltspunkt.

Geben Sie das Gewicht in ganzen Kilogramm an (10–500 kg) Geben Sie die Grösse in ganzen Zentimetern an (100–300 cm)
Ihr BMI beträgt 23,1
Untergewicht
Normalgewicht
Leichtes bis mittleres Übergewicht
Starkes Übergewicht
Sehr starkes Übergewicht
Ihr BMI-Wert zeigt ein Untergewicht in Relation zu Ihrer Körpergrösse. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, wenn Sie mit Genuss und Freude ausgewogen essen. Untergewicht kann auch familiär bedingt sein und an Ihrer Veranlagung liegen. Verspüren Sie aber keine Lust zu essen oder sind Sie gestresst und mit Ihrem Körper unzufrieden, sollten Sie sich beraten lassen. Starkes Untergewicht kann langfristig ein gesundheitliches Risiko darstellen.
Sie haben ein gesundes Körpergewicht. Essen Sie ausgewogen und genussvoll um ihr ideales Gewicht zu halten.
Ihr BMI-Wert zeigt ein leichtes bis mittleres Übergewicht an. Seien Sie deswegen nicht beunruhigt. Der leicht erhöhte BMI-Wert kann aufgrund einer grösseren Muskelmasse entstehen, da Muskeln schwerer sind als Fett. Denken Sie über Ihre Essgewohnheiten nach und achten Sie auf genügend Bewegung.
Ihr BMI-Wert zeigt ein starkes Übergewicht. Überdenken Sie Ihre Essgewohnheiten, achten Sie darauf, genügend Bewegung zu haben und trinken sie viel (Wasser oder ungesüssten Tee). Übergewicht hängt häufig damit zusammen, dass der Körper mehr Energie erhält, als er verbraucht.
Ihr BMI-Wert zeigt ein sehr starkes Übergewicht. Lassen Sie sich beraten, um Ihr Gewicht zu reduzieren und Ihre gesundheitlichen Risiken zu beurteilen.

Ausreichend Bewegung

Bewegung macht nicht nur Spass und ist meist eine Abwechslung zum Alltag – viel Bewegung ist auch ein wichtiger Bestandteil für einen gesunden Lebensstil. Damit verbessert sich das Wohlbefinden und das Risiko für Darmkrebs wird gesenkt.

Bewegung ist gesund. Mindestens 2,5 Stunden Bewegung pro Woche mit mittlerer Intensität – sprich leicht ausser Atem kommen (beispielsweise beim Velofahren oder bei der Gartenarbeit) – gelten als ausreichend. Bei hoher Intensität, das heisst bei beschleunigter Atmung und Schwitzen, reichen 1,25 Stunden. Wer aus gesundheitlichen Gründen diese Empfehlung nicht einhalten kann, sollte trotzdem versuchen, sich möglichst viel zu bewegen. Es muss nicht immer das Fitness-Studio oder der Sportverein sein. Ausreichend Bewegung kann gut in den Alltag eingebaut werden: zu Fuss zur Arbeit, Treppen steigen oder einen Abendspaziergang einlegen.

Nicht rauchen

Rauchen begünstigt eine Vielzahl von Krankheiten darunter auch Darmkrebs. Der Verzicht auf Tabakwaren kann das Darmkrebsrisiko senken.

Laut einer grossen amerikanischen Studie erhöht sich das Darmkrebsrisiko bei Raucher im Alter über 50 Jahren um 30 bis 50 Prozent.
Auch wenn nicht abschliessend untersucht, so scheint die Menge der täglich gerauchten Zigaretten und die Dauer des Rauchens das Darmkrebsrisiko zu steigern.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu Darmkrebs sowie der Früherkennung und Prävention finden Sie hier.